Meine Ruhe lieb ich sehr, kämpf’ auf meinem Sofa,
während uns’re Welt verbrennt, sitze ich nur so da.
Brauch’ ja gar kein Kämpfer sein, hab’s auch so ganz gerne,
lass die Welt gestorben sein, schaue aus der Ferne,
lass die Welt gestorben sein, schaue aus der Ferne.
Weltveränd’rer mag ich nicht, sind so laute Leute,
sollen sie doch kämpfen geh’n, ruhen muss ich heute.
Wenn die Politik nichts wär’, vor der ich mich verstecke,
hab so Angst, dass sie mich hol’n, ich am Schmerz verrecke,
hab so Angst, dass sie mich hol’n, ich am Schmerz verrecke.
Wenn ihr mal gewonnen habt, will ich mit euch singen,
auf die Straße geh’n und schrei’n: Verlierer sollen hängen.
Doch bis dahin bleib ich hier, hinter der Laterne,
lass die and’ren ändern geh’n, warte in der Ferne,
lass die and’ren ändern geh’n, warte in der Ferne.
Wenn ich dann gestorben bin, meine Kinder sagen,
unser Vater war ein Held, in diesen heißen Tagen.
Hat sein Sofa gut beschützt, wie wir heute lesen.
Ging die Welt dabei zugrund, war er’s nicht gewesen,
ging die Welt dabei zugrund, war er’s nicht gewesen.
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